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Kommentar des Monats

Nachdem sich am heutigen Tag eine weitere Betroffene gemeldet hat und wir somit von 62 Pferden wissen, die unsere Zöllnerin zwischen 2014 und 2017 aufgenommen hat, stellt sich erneut die Frage, was mit den vielen verschwundenen Pferden geschehen ist bzw. wohin die Tiere verbracht wurden.

 

Über die Motive hingegen müssen wir nicht mehr reden. Wenn jemand von sich behauptet, er/sie sei transfinanziell, liegt es auf der Hand, warum sie derartige Geschäftspraktiken entwickelt hat. Getrieben von ihrer Geldgier, hat sie dennoch die Rechnung ohne die sozialen Netzwerke gemacht. Über Facebook & Co. kam das ganze Ausmaß ihres Handelns zum Vorschein, jedoch gehen wir sehr stark davon aus, dass die Dunkelziffer der abgegebenen Pferde noch deutlich höher sein wird.

 

Eine Facebook-Nutzerin hat es heute vortrefflich auf den Punkt gebracht. Se schrieb unter dem aktuellen Suchpost von dem hübschen Ponywallach "Linus":

 

"Das ist ja furchtbar, was diese Person mit den Pferden und auch ehemaligen Besitzern macht! Wer bitte nimmt den 62 (!!!) Beisteller auf?! Diese Masche funktionierte anscheinend einige Jahre gut, bis sie zu gierig wurde. Und anstatt, dass diese Person Arsch in der Hose hat und sich entschuldigt, tischt sie solche Lügen auf, wie sie hier in der Gruppe (Anm.: FB-Gruppe "Vermisste Pferde oder kennt ihr dieses Pferd") geschrieben hat. Unfassbar! Überall, wo sich Reiterleute in der Nähe treffen, wird über sie gesprochen, da das Bild von ihr im Berliner Kurier war, kennt auch jeder ihr Gesicht. Anscheinend mag sie diese Öffentlichkeit, sonst würde sie aktiv daran mitarbeiten, dass es endlich aufhört und den Verbleib der vielen Pferde aufklären."

 

Vielen Dank für diese klaren Worte, denen man wahrlich nichts mehr hinzufügen muss. Auch wir würden uns wünschen, dass Frau M. - getrieben von ihrem schlechten Gewissen den Tieren gegenüber - endlich redet.

 

Dennoch ist es mehr als erschreckend, wie leicht sie offenbar an die vielen Pferde gekommen ist. Sie konnte sich vermutlich vor Angeboten nicht retten, denn in der Realität sind ordentliche und bezahlbare Ställe für ältere und/oder verletzte Pferde immer seltener zu finden, so dass betrügerische Machenschaften in Zukunft immer leichter zu praktizieren sind. Nur wir Besitzer können dies über kurz oder lang unterbinden, indem wir gut auf unsere Pferde aufpassen und immer daran denken, dass wir jedem immer nur vor den Kopf schauen können.