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Beistellpferde: 25-jährige aufs Übelste beschimpft

Gestern fand vor dem Amtsgericht in Geestland die Verhandlung um den Tatbestand der Bedrohung und Beleidigung durch den Lebensgefährten unserer "Käuferin" statt und endete mit einem Freispruch.

 

Nachdem die Besitzerin von "Calando" bei Facebook einen Suchpost veröffentlicht hat, bekam sie einen Anruf von einem Mann, der sie aufs Übelste beschimpft und bedroht hat. Sie solle den Eintrag entfernen, sonst "passiere" etwas. Franziska P. brachte diesen Sachverhalt zur Anzeige, allerdings konnte vor Gericht nicht eindeutig bewiesen werden, dass es sich wirklich um den besagten Lebensgefährten handelte.

 

Da diese Verhandlung im Zusammenhang mit den umfangreichen Ermittlungen zu den möglichen Betrugsfällen um die vielen verschwundenen Pferde zu betrachten ist, wurde durch einen Redakteur der Nordsee-Zeitung, die in ihrer heutigen Ausgabe darüber berichtet, eine Anfrage bei dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden gestellt. Herr Markus Heusler teilte mit, dass die Ermittlungen in Verden gebündelt wurden, aber sehr umfangreich sind. Am Ende könnte eine Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges stehen.

 

Am 08. August 2018 steht ein weiteres zivilrechtliches Verfahren auf der Tagesordnung des Amtsgerichts Geestland. Darin geht es um Schadensersatzforderungen im Zusammenhang mit dem Rückkauf des Hannoveraners "Bursche". Auch dieser Fall steht im  Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen.

 

 

Quelle: Nordsee-Zeitung vom 27.07.2018